§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

1. Der Verein trägt den Namen „Kulturphönix“ und hat seinen Sitz in Weißenfels. Die
 Eintragung des Vereins in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Stendal wird beantragt. Ab dem Tag der Eintragung führt der Verein den Namen "Kulturphönix e.V."

2. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.


§ 2 Zweck und Aufgaben

1. Zweck des Vereins ist die künstlerische und kulturelle Förderung der Bevölkerung durch
 musikalische und kulturelle Projekte.
 Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
 Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“, §§ 51-68 Abgabenordnung.
 Der Satzungszweck wird insbesondere dadurch verwirklicht, dass der Verein
 überwiegend mit Amateuren jeder Altersstufe musikalische und kulturelle Bühnenstücke
 bzw. sonstige kulturelle Projekte in Weißenfels und in anderen Spielorten aufführt, um
 damit das kulturelle Leben zu erweitern. 
Des weiteren wird der Verein künstlerische Projekte anderer Künstler unterstützen und
 fördern.

2. Der Verein verfolgt keine politischen, religiösen und militärischen Zwecke.


§ 3 Selbstlosigkeit / Gemeinnützigkeit

1. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche
 Zwecke.

2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
 Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder
 durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§ 4 Mitglieder / Mitgliederversammlung

1. Mitglied kann jede natürliche oder jede juristische Person werden. Mitglied kann jeder
 Erwachsene ab 18 Jahre werden.
 Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Gegen eine Ablehnung
 des Aufnahmeantrages durch den Vorstand, die keiner Begründung bedarf, kann der
 Antragsteller die Mitgliederversammlung anrufen. Diese entscheidet in der nächsten
 ordentlichen Mitgliederversammlung endgültig.

2. Die Mitgliederversammlung kann auf Antrag des Vorstandes Personen zu Ehrenmitgliedern ernennen.




§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet mit Tod, Austritt, Ausschluss, Verlust der Rechtsfähigkeit bei
 juristischen Personen oder Auflösung des Vereines.
2. Der Austritt kann nur zum Ende eines Kalenderjahres erfolgen und muss 3 Monate vor
 dem Jahresende dem Vorstand schriftlich (auch per Mail möglich) mitgeteilt werden.
3. Ein Mitglied kann nach vorheriger Anhörung durch die Mitgliederversammlung (auf
 Wunsch auch nur Vorstand) aus dem Verein ausgeschlossen werden:
    •    wegen erheblicher schuldhafter Verletzung satzungsgemäßer Pflichten
    •    wegen Missachtung von Anordnungen der Organe des Vereins
    •    wegen Nichtzahlung von Beiträgen trotz einfacher Mahnung
    •    wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins
    •    wegen unehrenhafter Handlungen.
   Die Anhörung erfolgt durch die Mitgliederversammlung, auf Antrag des eventuell
 auszuschließenden Mitgliedes, auch nur durch den Vorstand. 
Die Mitgliederversammlung muss dem Ausschluss mit einfacher Mehrheit 
zustimmen. 
Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied
 durch einen eingeschriebenen Brief zu zustellen.


§ 6 Mitgliedsbeitrag

Für die Höhe der jährlichen Mitgliedsbeiträge und Aufnahmegebühren ist die jeweils gültige Beitragsordnung maßgebend, die von der Mitgliederversammlung beschlossen wird.


§ 7 Rechte / Pflichten der Mitglieder

1. Die Mitglieder haben das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung. Sie können Anträge
 an den Vorstand und die Mitgliederversammlung stellen.
2. Die Gründungsmitglieder (lt. Protokoll vom 01.04.2012) zur Gründungsversammlung
 haben jeweils zwei Stimmrechte, alle danach eintretenden Mitglieder erhalten ein
 Stimmrecht.
3. Jedes Mitglied hat dem Verein gegenüber eine Treuepflicht und ist verpflichtet, sich nach
 der Satzung und den weiteren Ordnungen des Vereins zu halten. Alle Mitglieder sind zu
 gegenseitiger Rücksichtnahme und Kameradschaft verpflichtet.
 Wenn es begründete Anfechtungen zu Vereins- und Vorstandsmaßnahmen gibt, muss
 diese Klage zeitnah zur Ansprache gebracht werden. Dieser Zeitraum beträgt 4 Wochen
 nach Bekanntwerden des Anfechtungsgrundes; danach verliert das klagende Mitglied das
 Recht auf eine Klage.


§ 8 Finanzierung

Der Verein finanziert sich zunächst aus den Vereinsgeldern und Spenden, sowie aus den Einnahmen aus Vorstellungen. Es wird eine Projektförderung auf regionaler und überregionaler Ebene angestrebt.




§ 9 Vereinsorgane

Organe des Vereines sind:

  • die Mitgliederversammlung
  • der Vorstand



§ 10 Mitgliederversammlung

1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung.
2. Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal im Geschäftsjahr statt.
 Diese muss innerhalb der ersten fünf Monate des darauf folgenden Kalenderjahres
    erfolgen.
3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von drei Wochen
 einzuberufen, wenn es der Vorstand beschließt oder es das Interesse des Vereins erfordert.
 Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann auch von einem Vereinsmitglied unter Nennung von triftigen Gründen mit einer Frist von 3 Wochen einberufen werden.
 Der Einberufung müssen mindestens 10% der Mitglieder zustimmen.
4. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorstand mit Anschreiben
 bevorzugt per E- Mail an alle Mitglieder oder auf Wunsch der  Mitglieder per Brief. 
Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der Versammlung muss eine Frist 
von mindestens zwei Wochen liegen.
5. Mit Einberufung ist die Tagesordnung mitzuteilen. Die ordentliche
 Mitgliederversammlung ist insbesondere zuständig für:

  • Entgegennahme der Berichte des Vorstandes
  • Entgegennahme des Berichts des Kassenwarts/Schatzmeisters
  • Bericht der Rechnungsprüfung und Entlastung
  • Entlastung und gegebenenfalls Wahl des Vorstandes

  • Wahl der Kassenprüfer

  • Genehmigung des Haushaltsplanes

  • Satzungsänderungen und Beitragsordnung

  • Beschlussfassung über Anträge
  • Auflösung des Vereins

6. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden des Vorstandes oder einer von ihm
 beauftragten Person geleitet. Ist keines dieser Vorstandsmitglieder anwesend, so bestimmt
 die Versammlung den Leiter mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Der
 Protokollführer wird vom Versammlungsleiter bestimmt; zum Protokollführer kann auch
 ein Nichtmitglied bestimmt werden.
7. Die Mitgliederversammlung ist bei ordentlicher Einladung und dem Erscheinen von 
mindestens 50 % aller Mitglieder beschlussfähig. Beschlüsse werden mit einfacher
 Mehrheit gefasst; Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimme. 
Wahlen und Abstimmungen werden mit Handzeichen durchgeführt. Schriftliche 
Abstimmungen oder Wahlen erfolgen nur, wenn 1/3 der anwesenden Mitglieder dies
    verlangen. Über Anträge auf Satzungsänderungen kann nur abgestimmt werden, wenn sie
 5 Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorsitzenden des Vereins
 eingegangen und in der Einladung mitgeteilt worden sind.
 Es wird nicht im Block gewählt. Mitglieder, die verhindert sind um an der Versammlung
 teilzunehmen, können schriftlich einem anderem Mitglied ihr Stimmrecht übertragen.

8. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden protokolliert. Dieses Protokoll ist von
 dem jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen. Es hat
 folgende Feststellungen zu enthalten:

  • Ort und Zeit der Versammlung,
  • die Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers,
  • die Zahl der erschienenen Mitglieder bzw.
 die vorliegenden schriftlichen Stimmrechtsvollmachten,
  • die Tagesordnung und die einzelnen Abstimmungsergebnisse.
  • Bei Satzungsänderungen soll der genaue Wortlaut angegeben werden.



§ 11 Vorstand  / erweiterter Vorstand (Gesamtvorstand)

1. Vertretungsberechtigter Vorstand im Sinne des § 26 BGB: 
Der geschäftsführende Vorstand besteht aus drei Mitgliedern:
 

  • dem 1. Vorsitzenden
  • dem 2. Vorsitzenden / Stellvertretender Vorsitzender
  • dem Schatzmeister

2. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins nach Maßgabe der Satzung und der
 Beschlüsse der Mitgliederversammlung.
3. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch mindestens zwei Vorstandsmitgliedern gemeinsam vertreten.
4. Beschlüsse des Vorstands werden mit einfacher Mehrheit gefasst, hierüber werden
 schriftliche Protokolle angefertigt. Über seine Tätigkeit hat der Vorstand der
 Mitgliederversammlung zu berichten.

5. Der Gründungsvorstand wird für die Zeit bis zum 30.09.2012 benannt. Danach wird
 der Vorstand von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren
 gewählt. Er bleibt bis zur satzungsgemäßen Neuwahl im Amt. Der Vorstand hat jährlich
 eine Mitgliederversammlung turnusmäßig bis Ende Mai d. J. einzuberufen.
 Wählbar sind nur Vereinsmitglieder. Wiederwahl eines Vorstandsmitgliedes ist zulässig.
 Mehrere Vorstandsämter können nicht in einer Person vereinigt werden, bei
 Notwendigkeit können jedoch die Amtsaufgaben eines Vorstandsmitgliedes auf mehrere
 in den Vorstand kooptierte Mitglieder verteilt werden.
6. Der 1. Vorsitzende führt die laufenden Vereinsgeschäfte.

7. Stehen der Eintragung im Vereinsregister oder der Anerkennung der Gemeinnützigkeit
 durch das zuständige Finanzamt bestimmte Satzungsinhalte entgegen, ist der  Vorstand
 berechtigt, entsprechende Änderungen eigenständig durchzuführen.
8. Der Vorstand ist berechtigt einen Schriftführer und einen Projektleiter für die vorgesehen
 Projekte zu benennen.
9. Der erweiterte Vorstand besteht aus:

  • dem geschäftsführenden Vorstand

  • dem Schriftführer
  • dem Projektleiter

  • dem Verantwortlichen für Öffentlichkeitsarbeit / Marketing
  • und einem Beisitzer.


Der erweiterte Vorstand wird auf zwei Jahre gewählt.
10. Der geschäftsführende Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die vom
 ersten Vorsitzenden oder stellvertretenden Vorsitzenden schriftlich (bevorzugt per e-Mail
 oder Brief) oder mündlich einberufen werden. Die Beschlüsse des Vorstandes sind
 schriftlich niederzulegen und zu unterzeichnen. Der erweiterte Vorstand wird zu Vorstandssitzungen eingeladen, wenn es der
 geschäftsführende Vorstand für notwendig hält. Die Einladung erfolgt ebenfalls
 schriftlich oder mündlich.
 Sollten Beschlüsse in einer erweiterten Vorstandssitzung gefasst werden, bedarf es einer
 einfachen Mehrheit aller anwesenden stimmberechtigten Personen.

11. Der Vorstand gibt sich mit Zustimmung der Mitgliederversammlung eine
 Geschäftsordnung. Inhalt dieser Geschäftsordnung sind u. a.:

  • eine Beitragsordnung,
  • ein Schiedsvertrag und eine Finanzausgabenordnung.

12. Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich. Die Vorstände haben Anspruch auf Ersatz ihrer
 tatsächlichen Ausgaben gemäß §§ 27, 670 BGB. Daneben können Vorstände auf
 Beschluss des Vorstandes eine angemessene pauschale Aufwandsvergütung erhalten. Was
 als angemessen gilt, orientiert sich an § 3 Nr. 26a EStG in seiner jeweils aktuellen
 Fassung.
13. Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtsperiode aus, hat der Vorstand das
 Recht auf Selbstergänzung durch Berufung eines neuen Vorstandsmitglieds (Kooptation).
 Diese Selbstergänzung muss der Vorstand der nächsten Mitgliederversammlung zur
 Abstimmung vorlegen.


§ 12 Kassenprüfer

1. Die ordentliche Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren zwei
 Kassenprüfer. Diese dürfen nicht Mitglied des Vorstandes sein. Wiederwahl ist zulässig.
2. Die Kassenprüfer müssen die Vereinskasse, einschließlich der Bücher und Belege,
 mindestens einmal im Laufe eines Geschäftsjahres prüfen.
3. Die Kassenprüfer prüfen den Jahresabschluss und erstatten in der nächsten Mitgliederversammlung darüber Bericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Schatzmeisters und der übrigen Vorstandsmitglieder.


§ 13 Auflösung/Aufhebung des Vereins

1. Die Auflösung /Aufhebung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit
 einer einfachen Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder Wegfall des steuerbegünstigten
 Zweckes, fällt das Vermögen des Vereins an: „UHC Sparkasse Weißenfels e. V.“ , 
der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke zu
 verwenden hat.



§ 14  Inkrafttreten der Satzung

Diese Satzung ist in der Gründungsversammlung am 01. April 2012 beschlossen worden und tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Stendals in Kraft.

Burgwerben, 01.04.2012